Wir möchten euch gern auf ein Veranstaltung im Reil 78 hinweisen, die wir unterstützen. Vom 6.2. bis 8.2. wird es ein Wochenende mit Workshops, Diskussionen, Kabarett und Party geben, das wir euch wärmstens empfehlen wollen. Alle weiteren Infos findet ihr unter: http://esca.blogsport.de/2015/01/24/grafikarbeiten-antisexismus-workshop-halle-saale/ oder https://www.facebook.com/events/1427278140897319 und auf diesem Plakat (das nochmal geupdated wird, weil sich noch kleinere Veränderungen ergeben haben, aber die grobe Richtung stimmt^^):
Donnerstag, 29. Januar 2015
Dienstag, 27. Januar 2015
„Ein Gläschen in Ehren, aber den Joint verwehren!"
Vortrag und Diskussion mit Frank Tempel (MdB), dem
drogenpolitischen Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE. und Bernd
Kukielka, Berater der Jugend- und Drogenberatungsstelle (DROBS e. V.).
Wer?: linksjugend [ ́solid] Halle an der
Wann?: 13.02.2014, 19:00 Uhr
Wo?: Linker Laden (LiLa), Leitergasse 4, 06108 Halle (Saale)
Ein Gläschen in ehren kann niemand verwehren! An diesen
alten Trinkspruch ist wohl noch niemand vorbeigekommen. Mit keiner Alltagsdroge
wird so leichtfertig umgegangen, wie mit Alkohol. Deshalb ist die
Unterscheidung in legale und illegalisierte Substanzen willkürlich. DIE LINKE
tritt für eine liberale, aufgeklärte, rationale und humane Drogenpolitik ein,
was eine Entkriminalisierung des Drogenkonsums und langfristig eine
Legalisierung aller Drogen beinhaltet.
Das bedeutet die Entkriminalisierung der Abhängigen und die
Organisierung von Hilfe und einer legalen und kontrollierten Abgabe von Drogen
an diese. Im Grundsatz wollen wir eine Gesellschaft, die nicht auf Strafe und
Repression gegen Drogenkonsumentinnen und -konsumenten setzt, sondern die mit
Prävention und Aufklärung dem Drogenmissbrauch vorbeugt.
Im Zentrum der Diskussion soll die Entkriminalisierung der
Konsumentinnen und Konsumenten von Cannabis stehen. Frank Tempel wird die
Folgen der auf Repression setzenden Drogenpolitik näher skizzieren und die
Alternativen der LINKEN benennen.
Bernd Kukielka berichtet von seiner Erfahrung als
Drogenberater und wird die Alternativen der Jugend- und Drogenbestelle
aufzeigen. Danach wollen wir gemeinsam Unterschiede beleuchten und darüber
diskutieren.
Donnerstag, 15. Januar 2015
Sterben als Chance 2015
Wer seine Arbeitskraft verkaufen muss, bekommt am 16. und
17. Januar 2015 wieder eine Chance. Alle Jahre wieder, dass gilt nicht nur für
das Laternenfest, sondern auch für die Bildungs-, Job- und Gründermesse „Chance
2015“. Die Bundeswehr wird sich wieder präsentieren und für das Sterben werben.
„Aufgrund der Tatsache, dass Schüler*innen zur Zielgruppe
der „Chance 2015“ gehören, sollte die Bundeswehr auf dieser Messe kein Podium
erhalten“, sagt Stadtrat und Linksjugend-Mitglied Marcel Kieslich (DIE LINKE./Die
PARTEI)[1].
Eine Lücke im Zusatzprotokoll zur UN-Kinderrechtskonvention
erlaubt es den Vertragsstaaten, auch Freiwillige unter 18 Jahren einzuziehen
(Art. 3 Abs. 3 Fakultativprotokoll zum
Übereinkommen über die Rechte des Kindes betreffend die Beteiligung von Kindern an bewaffneten
Konflikten). Von dieser Praxis macht Deutschland gebrauch und lässt
bereits 17-Jähige beim Bund antreten.[2]
Logisch, dass die Bundesregierung, dieses Vorgehen im Einklang mit geltendem
Recht sieht[3].
„Jedes Kind hat ein Recht in Frieden aufzuwachsen und in
diesem Sinne erzogen zu werden“ erklärt Marcel Kieslich und ergänzt: „Bundes-
als auch Landesregierung sollten vielmehr den Bildungsauftrag aus Art. 29 Abs.
1 lit. d UN-Kinderrechtskonvention erfüllen und Vereine, die sich dem Frieden
verpflichtet fühlen, stärken.“[4]
Der Vorstoß von Kultusminister Stephan Dorgerloh (SPD), ein
Werbeverbot für die Bundeswehr an Schulen zu erlassen, geht in die richtige
Richtung[5].
Leider ist der Minister eingeknickt und schwächt das Papier ab[6].
An die Adresse von dem Bundestagstagsabgeordneten Tino Sorge
(CDU) sei gerichtet, die Bundeswehr müsste ihren Rücken bei Hochwasser nicht
krumm machen, wenn zivile Katastrophenkräfte wie das Technische Hilfswerk (THW)
eine stärkere Anerkennung erfahren würden[7].
„Kein Werben fürs Sterben“, wird auch 2015 für die
linksjugend [´solid] Halle an der Saale eine zentrale Forderung bleiben!
Deswegen sollte die Bundeswehr auch auf öffentlichen Plätzen (z. B.
Laternenfest) und in Räumen (z. B. Schulen) der Stadt Halle (Saale) kein Podium
erhalten. In diesem Sinne: „Bundeswehr weggetreten!“
Sonntag, 11. Januar 2015
Ein Erfahrungsbericht zum Tag der offenen Tür am 10.01.2015 in einer Asylunterkunft in Halles Rubinienweg
(Die
Ereignisse der letzten Monate haben das Rassismusproblem in unserer
Stadt verschiedentlich deutlich gemacht. Neue Ausbrüche sind in diesem
Jahr leider zu erwarten. Vielleicht weniger gegen Roma in der
Silberhöhe, sondern gegen Refugees, die auf der Flucht nach Halle
kommen. Deshalb war es der Linksjugend ['solid] Halle ein besonderes
Anliegen beim Tag der offenen Tür in den neuen Räumlichkeiten zur
Unterbringung von Flüchtlingen im Rubinienweg anwesend zu sein. Dies ist
ein Erfahrungsbericht:)
Am gestrigen
Samstagvormittag lud der Wohnungseigentümer eines Mietshauses im
Rubinienweg in Halle zum Tag der offenen Tür ein. Hier sollte Anwohner*innen und Interessierten die Möglichkeit gegeben werden, sich die neuen Unterbringungen für Flüchtlinge in diesem Objekt anzusehen und etwaige Fragen zu stellen.
Vor
Ort waren neben dem Vermieter, auch Vertreter der Stadtverwaltung, wie
der Sozialdezernent, der Leiter des Sozialamtes und die
Migrationsbeauftragte der Stadt Halle. Sie bemühten sich den
interessierten Bürger*innen, die gekommen waren, Rede und Antwort auf ihre Fragen zu stehen und taten dies nach besten Kräften ausführlich, ruhig und sachlich.
Jedoch
sollte es nicht bei einer ruhigen Informationsveranstaltung bleiben.
Schon ab zehn Uhr, zu Beginn des Tags der offenen Tür, versammelte sich
eine größere Menschenmenge um den Sozialdezernent und belagerte ihn mit
Suggestivfragen und wüsten Beschimpfungen.
Den Vertretern der Stadt wurde unterstellt, dass sie nicht umfangreich informieren würden und aus reiner Willkür die Flüchtlinge in der Nähe der Silberhöhe unterbringen würden.
Es waren sowohl klassische Ängste vertreten wie, dass "die Asylanten [sic] nur Lärm machen", doch wohl "die Kriminalität zunehmen" oder "der allgemeine soziale Friede durch die Asylanten [sic]
gestört werden würde". Jeder Form von Relativierung dieser Aussagen
oder verständliche Gegenargumente waren dem größten Teil des sich
formierten Mobs nicht verständlich zu machen. Diese waren zum Teil nur
vor Ort, um Aussagen à la "Ich bin ja kein Nazi, aber ..." zu tätigen.
Argumente von Seiten der Verwaltung, dass u. a. die Asylbewerber*innen
nicht länger als maximal 6 Monate jeweils dort verweilen würden und
dann dezentral untergebracht werden sollen, oder dass von dem Geld,
welches der Vermieter bekommt, weitaus mehr bezahlt werden muss, als nur
die Wohnungen (z. B. auch 2 Sozialarbeiter*innen,
Sicherheitsschutz, Instanthaltung, Sanierung und Ausstattung), wurden
einfach übergangen und es wurde sich weiter in Rage geredet.
Auftrieb bekam die ganze Auseinandersetzung, als rund 20 in schwarz gehüllte Gestalten von der sogenannten "Brigade Halle"
gegen 10:15 Uhr dazu stießen. Sie skandierten laut Aussagen, wie "Die
sollen gefälligst dahin zurückgehen, wo sie herkommen sind" und "dieser
Zustand ist eine Schande für Deutschland".
Auch bei der Begehung einiger der Wohnungen in dem Objekt vor Ort waren ständig Aussagen zu hören wie, dass es Flüchtlingen hier viel zu gut ginge und die eigene Bevölkerung "vernachlässigt" würde. Dies wurde dann z. B. damit belegt, dass sich Duschen in den Wohnungen befänden. Hier schien wohl einiger
Besuch der Ansicht gewesen zu sein, dass eine Dusche in einer Wohnung
in Deutschland schon ein hochluxuriöser Einrichtungsgegenstand sei.
Leider sind weder solch eine Atmosphäre noch diese Aussagen überraschend, man sie ernst nehmen, denn sie sind am Ende ein Symptom mangelnder Kenntnis, Reflexion und der eigenen Unzufriedenheit.
Wirklich gefährlich und für die Zukunft nachdenklich stimmend, wurde die Situation vor Ort, als einige Mitglieder der "Brigade" anfingen, Risszeichnung des Objektes anzufertigen und genau die Wohnungen eintrugen, in denen zukünftig Flüchtlinge untergebracht werden sollen. Kurz bevor die "Brigade" dann gegen 11 Uhr wieder verschwand, sagten einige ihrer Anhänger nur noch "auch hier wird es bald brennen".
Dazu sagt Jan Rötzschke von der Linksjugend ['solid] Halle: "Genau an diesem Punkt wird deutlich, wie stark unterschwelliger aber auch brodelnder Rassismus in unserer Gesellschaft verbreitet ist. Kaum einer der "besorgten Bürger" vor Ort hat sich darum gesorgt, dass es zu kriminellen Handlungen, bis hin zu potenziell tödlichen Anschlägen von Rechts in Halle in naher Zukunft kommen könnte, sondern in der Hauptsache nur darüber, dass das eigene Leben durch vermeintlich "störende Asylanten" beeinträchtigt werden wird.
Wir haben in diesem Land nicht in erster Linie ein Asylproblem, sondern ein Mentalitätsproblem."
Dienstag, 7. Oktober 2014
Die Mondverschwörung - zweiter Kinofreitag im Linken Laden
Wann? 17.10. ab 19 Uhr
Wo? Linker Laden (Leitergasse4, 06108 Halle)
Am 17. Oktober ab 19 Uhr findet der zweite Filmabend
der Linksjugend [‘solid] Halle im Linken Laden (Leitergasse 4) statt.
Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Die Mondverschwörung“. In Anbetracht
der letzten Monate in Halle und Deutschland, mit Montags-Friedensdemos
und Verschwörungstheorien, haben wir uns diesmal für einen Film
entschieden, der sich mit der Problematik Verschwörungstheorie auf
amüsant-kritische Art und Weise auseinandersetzt.Dennis Mascarenas, Chefreporter des deutschsprachigen amerikanischen Fernsehsenders DDC-TV, soll herausfinden, was die Deutschen mit dem Mond vorhaben. Ausgehend von der Frage, wem der Mond denn eigentlich gehört, gerät er bei seiner Recherche-Reise über anfänglich harmlose und teilweise auch rein kommerzielle Spielarten der Mond-Gläubigkeit mit jedem neuen Interview tiefer in eine Parallel-Welt der Esoterik und der Verschwörungstheorien, bis er zuletzt auf die extremen Weltbilder der rechten Esoterik stößt und sich – selbst schon leicht verwirrt – in Neuschwabenland auf die Suche nach angeblich dort vorhandenen „reichsdeutschen Basen“ macht.
Der Reporter führt seine Gesprächspartner – unter anderem Pierre Krebs und Axel Stoll – nicht vor, sondern er hört ihnen mit großem Ernst aufmerksam zu und lässt sich auf ihre Theorien ein. Teilweise stellt er Verständnisfragen, aber er kommentiert und bewertet nicht. Damit entlockt er den Interviewten freimütige Bekenntnisse und lässt seinen Zuschauern doch die Möglichkeit, eine eigene Haltung zu diesen Aussagen zu entwickeln.
Mittwoch, 17. September 2014
DAS VIRTUELLE SCHLACHTFELD - VIDEOSPIELE, MILITÄR UND RÜSTUNGSINDUSTRIE
Vortrag und Diskussion
Referent: Michael Schulze von Glaßer (Politikwissenschaftler, freier Autor, wer mehr über Michael wissen will, dem sei sein Blog (http://michi.blogsport.de/) und sein Youtube-Channel Games'n'Politics (http://www.youtube.com/ channel/ UCMw0ZqHJ7QCJgFGsOseDYNg) empfohlen)
Heutige Ego-Shooter erzählen brisante Geschichten. Oft werden dabei Feindbilder präsentiert und zugleich soldatisches Heldentum und eine zunehmende Militarisierung propagiert. Viele Videospiel-Hersteller kooperieren inzwischen mit Rüstungsunternehmen und dem Militär. Auch die Bundeswehr macht mit, z.B. auf der gamescom. Wir diskutieren über die politischen Inhalte heutiger Kriegsspiele. Dabei werden Hintergründe wie die Verbindungen zwischen Militär, Rüstungsindustrie und Videospielbranche genauer beleuchtet.
Referent: Michael Schulze von Glaßer (Politikwissenschaftler, freier Autor, wer mehr über Michael wissen will, dem sei sein Blog (http://michi.blogsport.de/) und sein Youtube-Channel Games'n'Politics (http://www.youtube.com/
Wann: Dienstag, 30.9.2014
um 19 Uhr
Wo: Linker Laden
Leitergasse 4
Heutige Ego-Shooter erzählen brisante Geschichten. Oft werden dabei Feindbilder präsentiert und zugleich soldatisches Heldentum und eine zunehmende Militarisierung propagiert. Viele Videospiel-Hersteller kooperieren inzwischen mit Rüstungsunternehmen und dem Militär. Auch die Bundeswehr macht mit, z.B. auf der gamescom. Wir diskutieren über die politischen Inhalte heutiger Kriegsspiele. Dabei werden Hintergründe wie die Verbindungen zwischen Militär, Rüstungsindustrie und Videospielbranche genauer beleuchtet.
Donnerstag, 28. August 2014
Alle Jahre wieder - Bundeswehr weg vom Fest!
Alle
Jahre wieder – Bundeswehr weg vom Fest!
Eine
Erklärung der Linksjugend ['solid] Halle zur alljährlichen
Beteiligung der Bundeswehr am Laternenfest auf der Peißnitz:
Es
ist mal wieder Ende August, das heißt für Halle: Laternenfest. Drei
Tage Volksfest, Jung und Alt versammeln sich bei hoffentlich schönem
Wetter und guter Musik. Und wieder wird die unvermeidliche Bundeswehr
auch da sein. Für 1.500 Euro hat die Stadt ihr eine Fläche
überlassen, die sie mit Bühne, Versorgungsständen und dem Truck
ihres Karrieretreffs füllen will.
Dazu
erklärt Dirk Gernhardt von der Linksjugend [‘solid] Halle: „In
einem Jahr, in dem Bundespolitiker und der Bundespräsident dem Krieg
das Wort reden – verbrämt unter dem Titel der 'internationalen
Verantwortung' – sollte man endlich verstehen, dass die Bundeswehr
keine Institution wie andere auch ist. Als Veranstalter liegt es bei
der Stadt, ob die Bundeswehr hier Präsenz zeigen kann oder nicht.
Wie fordern, dass sie in Zukunft diese Möglichkeit nicht mehr hat,
so wie wir es auch im Kommunalwahlprogramm der LINKEN stehen haben.“
Wenn
man das Jahr über durch Halle läuft sieht man sie immer öfter, die
Werbefahrzeuge der Bundeswehr. Dazu Marcel Kieslich (Stadtrat in
Halle): „Bei vielen größeren Veranstaltungen kann man der
Bundeswehr scheinbar gar nicht mehr ausweichen, ob das nun der
jährliche Lionsclub Benefizlauf oder der City Beach-Volleyball Cup
in Halle ist, überall Werbung für den Krieg, diese Entwicklung ist
mehr als bedenklich. Die Stadt muss diesem Treiben Einhalt gebieten.“
Die
militärische Präsenz hat natürlich den Grund, junge Menschen für
Auslandseinsätze zu begeistern. Mit Fun-Aktionen und dem Versuch als
jung, hip und irgendwie cool zu wirken, aber auch mit dem Versprechen
eines „sicheren“ Jobs gelingt es der Armee scheinbar immer mehr
junge Menschen anzusprechen.
Massive
Werbung ist dabei ein Mittel der Wahl. „Allein wenn man sich die
größte Schülerzeitung Deutschlands, den Spiesser ansieht und in
jedem Heft riesige Anzeigen der Bundeswehr findet, wenn die Bravo für
deren 'Adventure-Games' wirbt, wenn sie eine Fußballmannschaft mit
nicht unerheblichen Summen – 453.000 Euro – besticht, läuft
einem ein Schauer über den Rücken.“ ,so Dirk Gernhardt, und
weiter: „Das alles dient natürlich der Akzeptanzsteigerung der
Bundeswehr, ihrer Einsätze im Ausland und der Suche nach neuem
Kanonenfutter.“
Dass
sich die Bundeswehr als „normaler“ Arbeitgeber präsentiert, dass
hierfür sogar Familienfeste missbraucht werden, um das Bild der
Armee und ihrer Einsätze in der Bevölkerung zu verbessern, all das
wollen wir nicht akzeptieren. Wir, die Linksjugend [’solid] Halle,
fordern: Keine Bundeswehr auf dem Laternenfest! Ein Familienfest
sollte ohne Bundeswehr auskommen und nicht der Ort sein, wo unter dem
Deckmantel der Familienfreundlichkeit Werbung fürs Sterben gemacht
wird!
Für
ein friedliches Laternenfest – ohne Bundeswehr
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